Unterwegs im Grünen Herzen

16 Konzerte an sehr unterschiedlichen und bedeutenden Orgeln in Thüringen bringt die OrgelFahrt „Unterwegs im Grünen Herzen“ mit dem Kantor der Dresdener Frauenkirche Matthias Grünert vom 03.-07.08.2016 mit sich.

OrgelFahrt ist eine Symbiose aus Musik, Kirchen und deren Architektur, Landschaft und Menschen die dieses Zusammenspiel genießen und zugleich Teil derselben sind. Diese Konzertreise ist die dritte OrgelFahrt in diesem Jahr durch Thüringen. Diesmal unter dem Motto „Unterwegs im Grünen Herzen“.

Matthias Grünert gestaltet diese musikalische Erlebnisreise der besonderen Art. Es mischen sich ihm bekannte und bedeutende Instrumente mit Neuentdeckungen aus der Vielfalt der Thüringer (Orgel)-landschaft. Instrumente die das erste Mal im Tourenplan erscheinen überwiegen diesmal allerdings.

Der Auftakt findet nun schon traditionell in der Saalfelder Johanneskirche statt. Etwas Besonderes schließt sich an. Eine Orgelnacht bei Kerzenschein in Hoheneiche.

Der Donnerstag steht im Zeichen von erstmals im Tourenplan vertretenen Instrumenten. Die kath. Kirche Buchbach, die Evang. Pfarrkirche in Ludwigsstadt und zum Abschluss die sanierte Dorfkirche in Reichenbach bei Probstzella. Kirchen die auch architektonisch überraschen. Ein Kirchenneubau erst gut 40 Jahre alt und dem gegenüber die Dorfkirche in Reichenbach mit ihren spätmittelalterlichen Schätzen.

Am Freitag mischt sich Neues und Bekanntes. Den Anfang machen die beiden erstmals zur OrgelFahrt erklingenden sanierten Instrumente in Tautenburg und Thierschneck und dann wird es vertraut. Eine dreiteilige Orgelnacht in der ehemaligen Klosterkirche Frauenprießnitz. Schon Tradition aber immer besonders. Wie fügt sich das neue Glockenspiel ein wäre eine spannende Frage. Wann erklingt es? Wird dieses Instrument je fertig? Man darf gespannt sein. „Bach vor Acht“, „Heitere Klassik“ und „Romantische Klänge zur Nacht“ sind die drei Teile.

Samstagnachmittag - Start in Weißig bei Gera an einem Orgelpositiv erbaut 1740 von Christian Gottlieb Friderici, ein historisches Instrument, weitgehend im Original erhalten. Dem schließt sich Vielfalt in Gera an. Vier sehr unterschiedliche Kirchen mit den dazu passenden Instrumenten und dem von Matthias Grünert angepassten Programmen. Nichts wiederholt sich. Die Besucher erwartet ein Feuerwerk an Tönen das farbenreicher nicht sein kann. Das Abschlusskonzert des Tages in der Neuapostolischen Kirche in Gera ist zweigeteilt. Nach Bach gibt es eine Pause. Getränke und Häppchen laden zu interessanten Gesprächen ein.

Am Sonntag findet die musikalische Reise ein Ende in und um Erfurt. Klettbach hat eine barocke Dorfkirche mit einem Instrument aus dieser Zeit. Ganz anders in Erfurt Vieselbach, wer erwartet hier ein solches Instrument, dass selbst große Orgelliteratur zulässt. Und zum Abschluss die neobarocke Großorgel in der Thomaskirche zu Erfurt. Geweiht 1950 und in 4 Bauabschnitten erst 1993 fertiggestellt. Zum Abschluss ein Programm ausschließlich mit bekannten Werken aus der Feder Johann Sebastian Bachs. Da darf natürlich Toccata und Fuge d-moll BWV565 nicht fehlen.

Alle Konzerte sind bei freiem Eintritt. Um eine Kollekte zur Deckung der Unkosten wird am Ausgang freundlich gebeten.

 

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